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Senatorin Anja Stahmann übergibt Ehrenamtskarten im Übersee-Museum

Am Montag, den 23. Oktober 2017, übergab Anja Stahmann im Übersee-Museum die "Goldene Ehrenamtskarte" exemplarisch an Bremerinnen und Bremer, die sich in besonderem Maße freiwillig für das Gemeinwesen einsetzen. Die Ehrenamtskarte, die beim Sozialressort beantragt werden kann und viele Vergünstigungen bietet, sei ein Ausdruck gesellschaftlicher Anerkennung.

Senatorin Anja Stahmann übergibt an rund 14 Freiwillige Ehrenamtskarten im Übersee-Museum

Die Senatorin überreichte jeder und jedem Ehrenamtliche/n eine Urkunde mit der "Goldenen Ehrenamtskarte" und war beeindruckt von der Vielfalt der ehrenamtlichen Tätigkeiten, die vorgestellt wurden. Das Alter spielt auf jeden Fall keine Rolle, eine 82jährige berichtete mit großer Freude von ihrer Arbeit in einem kirchlichen Treffpunkt für Obdachlose und Menschen mit geringem Einkommen. "Wir bekommen so viel Dankbarkeit zurück, ich freue mich jede Woche wieder darauf, so viele interessante Menschen kennenzulernen".

Von der Demenz-Begleitung im Krankenhaus oder Heim, einer offene Gruppe für Neuankömmlinge in Bremen, der Unterstützung der Stadtwichtel im Bürgerpark bis hin zur Organisation von jährlichen Ferienfreizeiten in den Sommerferien oder der Pflege der Rosenbeete im Nelson-Mandela-Park in Bremen: die unterschiedlichen Bereiche, in denen sich die Freiwilligen engagieren, wurden mit großer Begeisterung vorgestellt.
Und das Ehrenamt war meist nicht nur auf eine Tätigkeit beschränkt. "Ehrenamt zieht Ehrenamt nach sich", diese Erfahrung machen Viele.

Senatorin Anja Stahmann
Senatorin Anja Stahmann

„Ehrenamtliches Engagement lohnt sich“, betonte die Senatorin in ihrer Begrüßung. „Es lohnt sich für die Gesellschaft, und es gibt denen, die sich ehrenamtlich betätigen, viel zurück.“

Zum Stichtag 15. September wurden in Bremen 215 Ehrenamtskarten beantragt – davon waren 64 Folgeanträge. „Die Kontinuität im Eingang der Anträge ist ein Beweis für andauerndes Engagement und zeigt, dass wir mit der Ehrenamtskarte den richtigen Weg eingeschlagen haben“, sagte Senatorin Stahmann.

Bremen und Niedersachsen haben als erste Bundesländer eine gemeinsame Ehrenamtskarte eingeführt. „Es ist ein großer Gewinn für alle Engagierten, dass wir als Bundesländer so eng zusammenarbeiten und dadurch inzwischen mehr als 1.400 Angebote vorhalten können.“

Ehrenamtskarten berechtigen für einen Zeitraum von drei Jahren in einer Vielzahl an Einrichtungen in Bremen und Niedersachsen zu vergünstigtem Eintritt. Diese Art der Würdigung haben inzwischen über 2.900 Ehrenamtliche aus Bremen erfahren. Sie engagieren sich unter anderem bei der Freiwilligen Feuerwehr, beim Technischen Hilfswerk, in Kindergärten, Schulen und Seniorenheimen, in Museen, im Umweltbereich, in der Flüchtlingsarbeit oder in einem der vielen Sportvereine.

Voraussetzungen für den Erhalt:

  • mindestens fünf Stunden pro Woche seit drei Jahren ehrenamtlich engagiert und es darf
  • maximal eine Aufwandsentschädigung gezahlt werden.
  • Bescheinigt wird das Engagement durch die jeweilige Einrichtung.

Das Sozialressort sammelt die Anträge, prüft die Angaben auf Plausibilität und stellt dann die Karte aus. Zwei Mal jährlich (im September und im März) werden die Karten ausgegeben.

Nähere Infos dazu auf: Ehrenamtskarte